Sweets for my sweet – HAPPY DIWALI

Wenn der Blutzuckerspiegel von ganz Indien schlagartig in die Höhe schnellt dann heißt das HAPPY DIWALI. Der eigentliche Name ist Lichterfest. Aber nachdem was ich hier so alles sehe finde ich, es sollte Süssigkeitenfest heißen. Ebenso wie Weihnachten bei uns in das ‚wir überhäufen uns mit Geschenken Fest‘ umbenannt werden sollte.

Für jeden mit dem man verwandt ist, den man mag, dessen Nachbar oder Kollege man ist kauft man hier Süssigkeiten. Und ich meine hier große Schachteln – ähnlich wie bei uns für Pralinen – gefüllt mit indischen Süssigkeiten. Wer schon einmal in Indien war, der weiß von was ich hier spreche. Eine Menge Fett, eine Menge Zucker und andere Zutaten. Also nochmals zurück zum Beginn dieses Absatzes: Es kauft praktisch ganz Indien für ganz Indien in mehrfacher Ausführung. Natürlich kaufen die Inder auch andere Geschenke zu DIWALI, aber Süßigkeiten müssen immer dabei sein!

Selbst auf den Dächern der Häuser sitzen die Packer der Diwalisüßigkeiten.

Das Haldriams – mein Lieblingsrestaurant im lauten und quirligen CHANDI CHOK – hat eigens für die Süssigkeitenorgie sein Restaurant im 1. Stock für ein paar Tage geschlossen. Der ruhige Platz an dem ich in OLD DELHI gerne einen Cafe mit Kuchen oder Lunch habe, wurde zur Packstation für die Pralinenschachteln erklärt. Und die Inder kaufen und kaufen und kaufen…. als würde es morgen nichts mehr geben. Hm, irgendwie erinnert mich das an Dezembersamstage in deutschen Fußgängerzonen und Einkaufszentren.

Das untere Bild zeigt einen kleinen Eindruck vom Chandi Chok aus. Damit Du besser verstehen kannst, warum ich dieses ruhige Cafeplätzchen dringend gebraucht hätte…

Insgesamt bin ich diesmal 2 Tage in Delhi. Und wie super: Die U-Bahn-Station Delhigate (2 Minuten zu Fuß vom Hostel) ist jetzt fertiggestellt. Einfach praktisch. Für 20 Rupien zum CONNAUGHT PLACE kurz CP oder auch RAJIV CHOWK, ohne Lärm und ohne Stau. Ich sitze hier in einem Cafe (in New Delhi), genieße meinen Nachmittagscappu zusammen mit vielen Inderinnen und Indern, die allesamt westlicher aussehen als der durchschnittliche „westliche“ Indientourist. Manche Touristenmänner beginnen Sadhus zu imitieren, die Touristendamen brauchen sofort touristen-traditionelle indische Kleidung und natürlich Hennatatoos. (Na, welches Bild kommt jetzt bei Euch hoch? Richtig: Die T-Shirt-Variante des Oktoberfestdirndls… das ist jetzt ein Münchner Insider 😉 ) Anschließend fuhr ich noch zum Präsidentenpalast mit Blick auf das INDIA GATE und wieder zurück zum Hostel. Alles bequem mit der U-Bahn machbar.

Mehr zur DEHLI METRO findes Du im Blogbeitrag ‚DELHI METRO – ohne Stau durch die Stadt‘

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