Der DALAI LAMA residiert nicht in DHARAMSALA

MCLEOD GANJ heisst der kleine Ort in dem seine Heiligkeit der DALAI LAMA seine Exilresidenz hat. Upper DHARAMSALA nennt man diesen Ort auch, obwohl er meiner Meinung nach mit DHARMSALA recht wenig zu tun hat. Wenn ich hier in der Natur nicht ständig rotgewandete Mönche und wilde Affen sehen würde, käme ich mir fast ein bisschen wie im bayerischen Oberland vor. Für mich war es ein besonderes Erlebnis an den 4tägigen Teachings die H.H. gegeben hat teilzunehmen. Mehr als 6000 Menschen hatten allerdings den gleichen Wunsch wie ich. MCLEOD GANJ glich für die Zeit rund um die Teachings einem Ameiseinhaufen. Und obwohl so voll, gab es kein Geschiebe und Gedränge. Jeder hatte Zeit und Ruhe weg, war bereit für den Nächsten noch ein bisschen zusammen zu rutschen.

Allein das Registrieren für die Teachings erforderten die Geduld von 3 Stunden anstehen. Ich bin mehr gesessen als gestanden, denn in meinen Beinen war schier noch keine Kraft. Der Tag zuvor hatte mir was Spucken und Durchfall anbelangt wirklich alles abverlangt. Und dann hatten wir es endlich geschafft! Heidi aus Australien, Shareen aus Singapore, Gitta aus Deutschland und Piper aus US. Tags zuvor haben wir uns im Hostel kennengelernt. Mit Heidi hab ich mir für 5 Nächte einen Privatroom geteilt. Ein guter Tip um Geld zu sparen.

Du willst an Teachings von H.H. dem DALAI LAMA teilnehmen

Spätestens 1 Tag vor Beginn musst Du dich im Registrierungsbüro in der Bhagsu Road einschreiben. Die ewiglange Warteschlange ist nicht zu übersehen. Du brauchst Deinen Reisepass und 10 Rupien, keine Passfotos. Das Office hat eine Cam.

Deine Camera, Smartphone, Computer etc. kannst Du vor den Teachings im Securitypoint (beim Tempeleingang) kostenfrei deponieren. Nur ein Radio und Kopfhörer sind erlaubt. FM tauglich! Im Tempelshop kannst Du Dir ein Radio mieten, allerdings sind die sehr schnell vergriffen. Kaution 500 Rupien, Tagesmiete 50 Rupien.

Aktuelle Infos findest Du auf der Website des DALAI LAMA’S

Jetzt nach den Teachings ist der kleine Ort in den nordindischen Bergen wieder verhältnismäßig leer. Ich genieße die Ruhe und das angenehme Wetter. MCLEOD GANJ war zu Zeiten der Briten eine Hillstation. An diese Orte zogen sich die Briten während der unerträglich heißen indischen Sommermonate zurück. Mitten im Bergwald erinnert die Kirche ST. JOHN IN THE WILDERNESS an die Anwesenheit der ehemaligen Besatzer.

Und da sagt man immer den Deutschen die heißgeliebte Autopflege nach… In MCLEOD GANJ ist am Sonntagnachmittag carwash angesgt 😉

Gestern habe ich mir ein Privatetaxi für einen Tag geleistet. Palpung Sherabling Monastry, Dongyu Gatasl Ling Nunnery und das Norbalinka House waren meine Ziele. Jetsunma Tenzin Palmo hat diese Nunnery geründet. Dieser Frau ist es zu verdanken, dass sich die Rolle der Nonne im Buddhismus gewandelt hat. Jetsunma Tenzin Palmo: „It made me so sad because the monks were given all the teachings and put into retreats while the nuns were overlooked and treated as servants.“

Hier erfährst Du mehr über Jetsunma Tenzin Palmo

Wer in diesem Blogbeitrag Fotos von seiner Heiligkeit dem DALAI LAMA oder vom Tempelinneren erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Es ist strikt verboten Aufnahmen zu machen.

Accomodation: Backpackers INN Hostel, der Privateroom mit 1200 Rupien überteuert, manchmal kein – manchmal kein warmes Wasser, schlechtes Wifi, zum Hostel führen ca. 100 indische! Stufen hinab. Besser und billiger wohnen kannst Du in DHARAMKOT oder BAGSU.

Weiterreise: Mit dem local Bus von DHARAMSALA über MANDI nach REWALSAR LAKE (228 Rupien)

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